Laute, leise, hohe, tiefe, angenehme und quälende, ferne sowie nahe Schalleindrücke. Das Gehör ist extrem sensibel und arbeitet sehr präzise. Es ortet aus dem winzigen Zeitunterschied, mit dem der Schall das rechte und das linke Ohr erreicht, genau, aus welcher Richtung ein Ton, ein Geräusch kommt. Es nimmt Lautstärken zwischen fast null Dezibel (z.B. dem Summen einer Mücke) und 120 Dezibel wahr (Start eines Flugzeuges). Wenn wir wollen, unterdrückt es sogar "unwichtige" Geräusche. Aus dem Stimmengewirr bei einem Fest hören wir die Unterhaltung einer vertrauten Person heraus. Im vollen Orchesterklang nehmen wir das Solo der Klarinette wahr.