Hörsysteme Jörg Rempe

Wunderwerk Ohr

Alte Töne gibt es eigentlich nicht. Kaum ist ein Wort gesprochen, ist es auch schon wieder verschwunden. Geräusche, Stimmen und Töne versetzen die Luft in wellenförmige Schwingungen. Sofort sind die Ohren in der Lage, diese Schallwellen aus der Umwelt aufzunehmen, die Signale zu verarbeiten und weiter dem Gehirn zuzuleiten. Menschen nehmen Frequenzen von 20 bis zu 20.000 Hz wahr. Tiefere Töne als 20 Hz sowie Ultraschall, also Schallwellen im Hochtonbereich, sind für das menschliche Ohr nicht hörbar.

Laute, leise, hohe, tiefe, angenehme und quälende, ferne sowie nahe Schalleindrücke. Das Gehör ist extrem sensibel und arbeitet sehr präzise. Es ortet aus dem winzigen Zeitunterschied, mit dem der Schall das rechte und das linke Ohr erreicht, genau, aus welcher Richtung ein Ton, ein Geräusch kommt. Es nimmt Lautstärken zwischen fast null Dezibel (z.B. dem Summen einer Mücke) und 120 Dezibel wahr (Start eines Flugzeuges). Wenn wir wollen, unterdrückt es sogar "unwichtige" Geräusche. Aus dem Stimmengewirr bei einem Fest hören wir die Unterhaltung einer vertrauten Person heraus. Im vollen Orchesterklang nehmen wir das Solo der Klarinette wahr.